GER 2610 gewinnt Vier-Klassen-Wettfahrt

Spannend war es, auch wenn die Ergebnisse nicht danach ausschauen. Am Ende des ersten Tages lag „Inkus” mit zwei ersten Plätze vorne, verfolgt von „Phoenix” mit einem ersten. Würde es „Phoenix” noch am zweiten Tag schaffen?

Die vierundvierzigste Vier-Klassen-Wettfahrt des Wander-Segler-Vereins 1922 e. V. (WSV 22) und des Yacht-Club Stößensee e. V. (YCST) fand bei besten Wetterbedingungen statt. 7 Knoten/h zum ersten Start sorgten für ausreichenden Vortrieb, die sich im Laufe des Samstags zunächst leicht auf 9 Kts steigerten, bevor der Wind dann bis 15:00 rasant auf 2 Kts fiel. Die Böen lagen bei 12 bis 14 Kts – alles beherrschbar, so dass alle Teams den Spi zogen, auch wenn die Windrichtung zwischen Süd und Nordwest, dann wieder Süd stark wechselte.

P1040432

Team Phoenix im Trapez. Foto: Christine Gerten

Am Sonntag sah es ganz ähnlich aus. 6 Kts um 11:00 Uhr, dann Steigerung bis auf 10 Kts (14:00 Uhr), die sich dann auch nach den Wettfahrten hielten. Böen um die 10 bis 14 Kts in der Spitze bei 16 Kts. Allerdings blies der Wind am zweiten Tag recht beständig aus West – Nordwest. An beiden Tagen herrschten recht angenehmen Temperaturen um die 19/20 bis 22° C.

Das Teilnehmerfeld war allerdings recht überschaubar. Wegen eines Paralleltermins in den Niederlanden (MKE Makkum am Ijsselmeer) fand kein holländisches Boot den Weg nach Berlin.

Doch zurück zum Rennen.

Die erste Wettfahrt am zweiten Renntag entschied „Inkus” gleich für sich – und damit war die Sache gelaufen. Auch wenn „Phoenix” im 5. Rennen erneut den Sieg holte, waren die drei ersten Plätze von „Inkus” ausschlaggebend und nicht mehr einholbar.

Zwar schickte sich „Red Horse” im fünften Rennen an, in die Wertungen einzugreifen und schaffte es bis kurz vor Schluss auch, den zweiten Platz vor „Inkus” zu behaupten. Doch letztlich setzte sich die Erfahrung durch und die „Inkus”-Crew fing „Red Horse” noch auf der Zielgeraden ab – genutzt hätte es wegen des „Streichers” eh nichts mehr, aber es hat Spaß gemacht.

Überhaupt. Trotz letztlich nur vier Teilnehmerbooten gab es während der Rennen durchaus spannende Momente, die nicht durch die Ergebnisse widergespiegelt werden. Es wurde wie in größeren Feldern um die beste Ausgangsposition beim Start gerangelt und die Annährungen an die Bojen erforderten durchaus die eine oder andere taktische Überlegung.

Ungünstig auch, dass Krankheit den vorgesehenen Wettfahrtleiter ausfallen ließ und kein Ersatz gefunden wurde. So musste Geburtstagskind Maren erstmals die Leitung einer Wettfahrt alleine meistern. Das Teilnehmerfeld bedankte sich dafür mit einem kleinen Ständchen während der Siegerehrung.

Kleiner Nachtrag: Wir von Sailhorse und Friends haben uns sehr darüber gefreut, dass sich der Veranstalter für unsere Vor-Berichterstattung mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedankte.

Und hier noch mal zum Nachlesen die Ergebnisse: 4 KWF 2016 Sailhorse Ergebnis

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.