Rheinwoche mit Hindernissen

Drei Sailhorse, zwei Kielzugvogel und zwei EFSIX hatten sich mit ca. 90 weiteren Booten auf den Weg gemacht, über Pfingsten den Rhein zu erobern.

Der niedrige Wasserstand des Rheins und schlechtes Wetter führte allerdings zur Erkenntnis der Wettfahrtleitung, dass Segeln ein Outdoorsport ist. Ein Gewitter war wohl die Ursache dafür, dass am Samstag das Feld in Brohl blieb, der erste Start abgebrochen und ab Deutschem Eck geschleppt wurde:

Foto: C. Münch

 

Blieben also noch zwei Rennen am Pfingst-Sonntag. Es wurde pünktlich um 9:30 Uhr in Richtung Mondorf gestartet. Zuvor wurde allerdings unsere Live-Korrespondentin von einer Dyas schanghaied, die dadurch noch näher am Geschehen war. Für die Dyas lohnte es sich, denn sie wurde glatt zweite in ihrer Klasse.

Jedenfalls bedeutete die erste Fahrt 3 Stunden am Wind kreuzen, für manche auch 4, bei ordentlichen 3 Bft und teilweise hackigen Böen. Nach dem Mittagessen in Mondorf gab es dann um 15:30 das erste Startsignal der 2. Wettfahrt. Die restlichen 17 km nach Porz bedeuteten weiterhin zu einem großen Teil Am-Wind-Kurse.

Bei den SaF-Booten ging es schneller und durchaus spannend zu, wie unsere Ergebnis-Tabelle zeigt:

Brohl – Mondorf Punkte Mondorf – Porz Punkte Gesamtpunkte
1. D’n vliegende Brabander (SH) 02:59:14  2 01:15:53 1  3
2. Idomeneo (KZV) 02:58:23  1 01:16:02 2  3
3. Inkus (SH) 02:59:27  3 01:16:58 3  6
4. Mevrou Meijer (Efsix) 03:51:25  4 01:32:30 4  8
5. W.A. van Buren (SH) DNF  8 DNS 8  16
5. GER 3927 (KZV) DNC  8 DNC 8  16
5. Oelder Wind (EFSIX) DNC  8 DNC 8  16

So lag der Abstand zwischen den ersten drei Booten nach dreistündigem Segeln bei nur 51 und 13 Sekunden. Getoppt wurde diese Spannung im zweiten Rennen, als sich die Sailhorse „D’n vliegende Brabander” mit nur 9 Sekunden Vorsprung auf den KZV „Idomeneo” den ersten Platz und damit den Gesamtsieg sichern konnte. Und auch „Inkus” lag mit nur 56 Sekunden Unterschied wieder auf dem dritten Platz. Mevrou Meijer ließ sich dagegen mehr Zeit und wurde wegen der Ausfälle von drei Booten vierte.

Die Gewinner nach der Ankunft in Porz. Foto: C. Münch

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