Spannung während der 4KWF

Spannend, spannend! Sieht man einmal von unseren Lokalmatadorin INKUS ab, die souverän den ersten Platz der diesjährigen Vier-Klassen-Wettfahrt bei den Sailhorses errang, gab es insbesondere auf den nachfolgenden Plätzen Kopf-an-Kopf-Rennen.

Es ging durchaus eng zu. So hatte der Zweite, RED HORSES, am Ende der Fahrten die gleich Punktzahl wie ZOTTEL und die Nase „nur” wegen der beiden zweiten Plätze vorn. Und auch ZOTTEL lag nur einen Punkt vor CAPRIOLE, die im letzten Rennen noch mal alles gab und vielleicht eine Viertel Bootslänge vor ZOTTEL als zweite die Ziellinie überquerte. Selbst Smiley fuhr als letzte immer auf Tuchfühlung. Pechvogel des Tages war PHOENIX, die am zweiten Tag noch vor dem Rennen ein Ramming mit einem Begleitboot erlitt und mit gebrochenem Mast die Segel strecken musste.

Die Ergebnisliste spiegelt das knappe Renngeschehen:

Platz Boot Segelnummer Verein 1. WF 2. WF 3. WF 4. WF Punkte
1 INKUS 2610 SVUH (1) 1 1 1 3
2 RED HORSE 2611 SC Freia (5) 2 2 4 8
3 ZOTTEL 2504 SC Gothia 2 (3) 3 3 8
4 CAPRIOLE 2389 SVUH 3 (4) 4 2 9
5 PHOENIX 2397 VWG 4 5 5 DNS 14
6 SMILEY 2586 SVUH (6) 6 6 5 17

Die Regattaleitung unterstützte die Spannung noch etwas dadurch, dass die Startreihenfolge erst auf dem Startschiff entschieden wurde.

Die Rahmen-Bedingungen hatten es in sich. Wegen „Überfüllung” der „Großen Breite” wurde die Regattabahn in den Wannsee hinein gelegt. Vier mal ging es an den beiden Tagen Up and Down mit einer Ablaufboje in Luv.

Die Windrichtung war, für Berliner Verhältnisse, am Samstag recht konstant und oszillierte von 230 bis 290 Grad. Die Windstärke lag bei 10 bis12 kts, in Böen ging es rauf bis auf 18 kts. Und das alles bei angenehmen 20° Celsius.

Sonntag kam der Wind einen Hauch mehr aus Süden, und legte dafür an Stärke zu. Pünktlich zum Start wurde die Spitzenböe von 26 kts. gemessen. Meist lag die Stärke bei 12 bis 14 kts. Die Winddreher waren mit 220 bis 300° Windrichtung ebenfalls größer, was auf der Fahrt zur Luv-Boje durchaus das Gefühl von „Achterbahn-Segeln” aufkommen ließt.

Die Bildauswahl ist noch beim WSV 22 in Arbeit.

Zeichnung: A. Detzler, SaF

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