Deutsches Team gewinnt nach 18 Jahren Eurocup

Herrliches Wetter, aber wenig Wind um die 2 Beaufort, meist aus nördlichen bis westlichen Richtungen bestimmten den Rahmen der 2018er Rheinwoche, die in einer Sonderwertung den Eurocup der Sailhorse-Klasse bildete. Vier Teilstrecken mit je gut 30 NM führten von Köln-Porz bis Wesel.

Dies bedeutete „mit dem Strom segeln”, denn der floss meist schneller als der Wind, eine ganz spezifische Disziplin.

Souveräner Sieg für INKUS


Sieger wurde zum ersten Mal seit 18 Jahren das deutsche Team INKUS mit Inken Greisner als Steuerfrau und Markus Wilkomm als Vorschoter.


Zuletzt gelang dieses Kunststück im Jahr 2000, als Ludwig Sandkühler und Hannes Stricker auf CATCH UP auf dem Altmühlsee gewannen.

Vier von vier ersten Plätzen bedeuteten einen souveränen Sieg für INKUS, auch wenn der Zweitplatzierte, BUMME mit Tjep und Charlotte van Roon, in einigen Rennen nur um Sekunden zurücklag. Auch um die weiteren Plätze wurde gefightet. Die Abstände waren teilweise sehr gering, wenn auch hier ebenfalls die Platzierungen konstant waren.

INKUS griff am zweiten Tag auch in das Ergebnis für alle Klassen ein. Ein vierter und ein dritter Platz am Sonntag bedeuteten im Gesamtfeld den fünften Platz von 75 Teilnehmenden. Herzlichen Glückwunsch!

Geringe Teilnehmendenzahl

Getrübt wird das Ergebnis allerdings von der geringen Teilnehmendenzahl. Nur 7 Boote, davon zwei aus Deutschland, bedeuten die geringste Zahl seit dem ersten Rennen 1976 auf dem Ammersee, obwohl die Zahlen in den letzten Jahren tendenziell eher wieder anstiegen.

Gründe sind wohl die sich verschlechternden Segelbedingungen auf dem Rhein und die relativ kurzfristige Verschiebung des Eurocups vom „traditionellen” Himmelfahrts-Wochenende auf Pfingsten. Auch das Mitsegeln in einem Yardstick-Feld, nur mit eigener Sonderwertung, ist wohl nicht so attraktiv wie „echte” Rennen zwischen Sailhorse-Booten.

Und hier die Ergebnisse

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