Sailhorse-EuroCup 2019 – die Ergebnisse

BUMME 2 mit Tjep und Coen van Roon sind die Sieger des diesjährigen 42. EuroCups im niederländischen Friesland (Oudega). Nach 12 Rennen an drei Tagen lagen Vater und Sohn mit nur einem Punkt vor BIG DEAL 2 mit Bruno van der Heide und Dick Klasema. Den dritten Platz belegten die Beatles-Freunde Hans Keulen und Arjen Lanjouw mit HELTER SKELTER.

Coen und Tjep van Roon mit dem EuroCup-Wanderpreis – einem Sailhorse-Kiel. Foto: Sailhorse Sailing Club

Ungewöhnlich das erste Rennen

Von den 28 gemeldeten Booten fuhren 27 zum 13 Uhr Start – 10 davon drehten allerdings früher oder später in den Hafen zurück. Der Wind war mit einem Spitzenwert von 28 Knoten für sie zu heftig, zumal auch die Grundstärke bei 17 / 18 Knoten lag.

Grafik: Windfinder-Messwerte

Im ersten Rennen wurden nur drei der 17 gestarteten Boote gewertet. Warum? Lediglich Jumping Jack Flash beachtete die ausgehängte Bahntafel. Alle anderen fuhren eine Runde mehr. Nur BIG DEAL 2 und BUMME 2 schafften dies innerhalb des Zeitfensters.

Drei-Mann-Besatzungen – bei diesem EuroCup kein Nachteil. Foto: SCS mja

Der Tag 2 begann mit

hervorragenden Bedingungen – 10 bis 18 Knoten und Sonnenschein, und steigerte sich zu den Nachmittagsrennen auf 6er Böen und eine Grundstärke von guten 4 BFT. Auch dieser Tag bewies, dass das Lesen von Segelanweisungen Vorteile bringt. Zwei Boote querten die Ziellinie doppelt, was mit DSQs bestraft wurde.

Auch Tag 3

startete mit sehr schönen Segelbedingungen und ausreichend gutem Wind. Da Rasmus jedoch um die Mittagszeit etwas müde wurde, entschied sich die Wettfahrtleitung einen Parforceritt von 4 Wettfahrten am Stück.

SUNHORSE mit vollem Einsatz Foto: SCS mja

Aus deutscher Sicht

landete der Vorjahres-Sieger INKUS auf dem 9. Platz, SUNHORSE mit einem Rekord an DNF, DNS und DSQ auf dem 12. Platz (bei den gewerteten Rennen immerhin zwei 2. Plätze). Beide Boote waren mit dem Verlauf (etwas) unzufrieden.

REDHORSE kam auf den 19., SMILEY auf den 20. und GRISU (gut, sie starten unter GBR) auf den 22. Platz. Hier war die Zufriedenheit schon höher ausgeprägt, da selbst ohne Spi noch das eine oder andere niederländische Boot dahinter lag.

GER 2391 hatten ihr Boot als Vereinsboot erst in Oudega übernommen und hielten sich aus dem Wettbewerb heraus.

Quelle: Sailhorse Sailing Club


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