Neues vom Sailhorse-Gennaker

Es gibt Neues von Justus‘ Gennaker-Projekt – nämlich Fotos.
Den Bericht zum Projekt gibt es übrigens hier mit einem Nachtrag hier.
Dazu schreibt er:

„Bilder vom Segeln gibt es noch nicht – hier aber ein kleiner Appetizer am Liegeplatz auf Föhr.
Es sieht nicht nur gut aus, sondern funktioniert tatsächlich rundum wirklich gut, wenn auch bisher immer noch nur bei mäßigen Winden getestet. Leider fehlt mir noch ein geeigneter Photograph, der uns mal auf Fahrt aufnimmt.”

BUKEPHALOS mit Gennaker im Hafen – Foto: J. Pinckernelle
Gennaker auf Sailhorse von Lee – Foto: J. Pinckernelle


4 Kommentare

  • Manuel (Grisu)

    Moin Justus,

    vielen Dank für die Aufkläsung, interessante Lösung für die Halse und das Setzen, hatte ich vorher noch nicht gesehen (bin aber auch nicht so der Spinnaker/Gennaker Experte).

    Bin gespannt auf weitere Berichte.

    Liebe Grüße,

    Manuel

  • Justus Pinckernelle

    Moin Sailhorser,

    Der Rüssel wird nur bei Bedarf ausgefahren, bzw. besonders vor der Rückkehr zum Liegeplatz wieder eingefahren.

    Zu weißen Leine am Unterliek:
    Sie ist am Schothorn fest angeschlagen und läuft durch einen kleinen Block am Hals zurück ins Cockpit. Das hilft bei einer Halse, bei der es sonst üblich wäre, das ganze Segel nach vorn auswehen zu lassen und mit der neuen Schot wieder einzuholen – häufig bei zuviel oder zu geringem Wind eine ziemliche Zerrerei!
    Stattdessen wird mit dieser Leine das Unterliek zusammengerafft und der Gennaker in das Dreieck zwischen Vorstag und dem eigenen Vorliek gezogen. Der Druck wird aus dem Segel genommen und es kann stressfrei die neue Shot dichtgeholt, danach die weiße Hilfsleine wieder rausgelassen werden.
    [Details dazu sind auch in einem der ersten zwei Artikel „Gennaker-Projekt“ geschildert, zum Beispiel „Überfahren der inaktiven Schot“ …]
    Ein weiterer Vorteil ist, den Gennaker zusammengerafft zu hissen, wie mit einem Bergeschlauch, nur eben ohne den Schlauch … Wenn man dann noch dem zweiten Tip folgt und auch den Gennaker-Hals mit einer Leine durch eine Rolle an der Rüsselspitze vom Mast aus nach vorn holt, erfolgt das Setzen des Gennakers komplett vom Cockpit aus.

    Gruß, Justus Pinckernelle.

  • Manuel (Grisu)

    Hi,

    Sieht gut aus! Sehe ich richtig, dass der Rüssel nun ein und ausgefahren werden kann? Welche Funktion hat die weiße Schnur am Unterliek des Gennakers?

    LG,
    Manu

  • Als Bootsbauer und Leiter einer größeren Werft kann ich gratulieren: Das sieht sehr professionell und durchdacht aus!
    Trotzdem noch ein Tipp: Besser ist es, den Hals nicht fix mit einem Schäkel anzuschlagen, sondern an der Spitze des Rüssels ein Ende und eine Umlenkrolle anzubringen, so dass man alles vom Cockpit aus handhaben kann. So kann man bei tieferen Kursen den Gennaker steigen lassen, so dass er noch bauchiger wird.
    Nach meinem Gefühl ist damit die Lücke zwischen „echtem“ Spi und Code Zero als Super-Genua gut geschlossen, ein flexibler Übergang für alle nicht absolut achterlichen Winde.

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