… und ihre Klassenvereinigungen

Für die Sailhorse gibt es eine niederländische, den Sailhorse Sailing Club (SSC) und eine deutsche Klassenvereinigung, die Sailhorse Klassenvereinigung (SKV).

Beide zusammen bilden die International Sailhorse Class Association (ISCA), die jährlich den EuropaCup, abwechselnd in den Niederlanden und in Deutschland, ausrichtet.

SKV

In der Sailhorse Klassenvereinigung (SKV), gegründet am 19.02.1972, sind heute vielleicht noch ca. 70 Segler organisiert. Sie ist Mitglied des Deutschen-Segler-Verband e. V. (DSV). Sie hat sich nach eigenen Worten zum Ziel gesetzt:

… Tipps, Informationen, technische Unterstützung und Rat rund um das Boot für seine Mitglieder und die, die es werden wollen, anzubieten. Trainingsveranstaltungen, Wanderfahrten und lokale Treffen organisiert die Sailhorse-Klassenvereinigung genauso wie (inter)nationale Regatten.

Die SKV hat eigene Klassenvorschriften seit dem 16.01.2016. Bisher orientierte sie sich an den ISCA-Vorschriften aus 1985.

Klassenvorschriften:

SKV-Klassenvorschriften 2016

Anlagen zu den Klassenvorschriften:

Anlagen 2016 v 02

SSC

Der Sailhorse Sailing Club (SSC) wurde im November 1973 gegründet und organisierte noch im gleichen Jahr die erste Wettfahrt. Er hat heute ca. 200 Mitglieder und hält die Rechte an den Sailhorse-Bauplänen. Er vergibt Lizenzen für den Bau, ist aktiv in der Entwicklung der Sailhorse-Klasse und Mitglied im Watersportverbond.

Im März 2015 hat der SSC die niederländischen Klassenvorschriften für die Sailhorse überarbeitet, aktualisiert und beim Watersportverbond hinterlegt.

Klassenvorschriften:

SSC-Klassenvorschriften 2015

Anlagen zu den Klassenvorschriften:

Anlagen 2015

ISCA

Die International Sailhorse Class Association (ISCA) wurde ab 1974 durch 3 Vertreter der SKV, 2 des SSC, 1 Vertreter der Schweizer KV und 2 Vetretern von Cather Friesland vorbereitet und am 31. Januar 1976 von den deutschen, niederländischen, österreichischen und schweizerischen Klassenorganisationen gegründet. Die ISCA hat neben der Austragung des EuropaCups zur Aufgabe, die technischen und strategischen Ziele der nationalen Klassen zu koordinieren. Erstmals zur Europameisterschaft 1978 wurden für den EuropaCup verbindliche „ISCA-Rules” vereinbart.